Kinder sind Geschenke Gottes

Jedes Kind ist ein einmaliges Geschöpf Gottes. Das macht es unendlich wertvoll. Darum hat es eine besondere Würde, unabhängig davon, was es ist, was es kann und was es leistet.
Als die Jünger einmal stritten, wer unter ihnen der Größte sei, stellte Jesus ein Kind in ihre Mitte und sagte: „Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf.“ In jedem Kind begegnet er uns. „Kindern gehört das Reich Gottes“, sagte er auch einmal – mit ihnen baut er seine unsichtbare Welt. Wir dürfen mit daran bauen. Und: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, gehört ihr nicht zu Gottes unsichtbarem Reich.“ Damit werden Kinder sogar zu Vorbildern der Erwachsenen gemacht! Diesen hohen Ansprüchen stellen wir uns im Kindergarten.

Kinder sind einzigartig.
Kinder verfügen über individuelle Stärken und Begabungen, stecken voller Energie, haben Lust, die Welt zu entdecken. Wir werden sie unterstützen, wo immer wir können. Wo sie persönliche Zuwendung brauchen, werden sie diese bekommen. Wenn wir besondere Fähigkeiten entdecken, werden wir diese besonders fördern. Wir bieten beste Rahmenbedingungen für kindliche Entwicklungsprozesse.


Kinder sind wertvoll.
Wir behandeln Kinder gleichwertig, wie Individuen – nicht etwa von oben herab. Sie werden an vielen Entscheidungen beteiligt. Ihre Stimme zählt genau so viel wie die von Erwachsenen. Ihr Wert ist unabhängig von der Herkunft, von Glauben und Meinungen ihrer Eltern, vom Alter, von ihrer Intelligenz, von Krankheit oder Gesundheit, von ihrem Geschlecht.


Kinder spielen selten allein.

Andere Kinder sind wichtig für Entwicklungsprozesse. Von ihnen kann man viel lernen. Mit ihnen kann man Regeln aushandeln. Sie verfügen über wichtige Erfahrungen und Erklärungen der Wirklichkeit. Mit ihnen kann man lachen und streiten. Mit ihnen wächst man zum sozialen Wesen – und bleibt doch einzigartig.


Kinder erobern ihre Welt.
„Du hast uns deine Welt geschenkt: den Himmel, die Erde. Gott wir danken dir!“ Die vielfältigen kindlichen Initiativen zur Weltentdeckung unterstützen wir durch Anregungen vielfältigster Art. Wer bietet Kindern in dem Alter mehr, als der Kindergarten? Wenn Kinder lernen, sollen sie das voller Freude tun. Deshalb werden wir uns jeglichen Drucks enthalten. Lernprozesse sind ergebnisoffen. Am besten geschehen sie ohne Zeitdruck und in einem vom Kind selbst bestimmten Rhythmus.


Kinder brauchen Perspektiven.
Kindern steht die Welt offen. Die Zukunft ist Gottes Land, die Zukunft ist ihr Land. Gute Bildungsgrundlagen sind dafür wichtig. Nach der Familie ist der Kindergarten die erste Bildungsinstitution. Hier werden ganz wichtige Grundlagen für weitere Bildungsprozesse gelegt, insbesondere wird die Freude am eigenen Lernen vermittelt. Damit es gut weitergeht, arbeiten wir eng mit der Grundschule am Ort zusammen, insbesondere, wenn es um den Übergang dorthin geht. Dass Kinder optimal gefördert werden, ist ein uns ganz wichtiges Anliegen, das wir mit Eltern und Erziehungsberechtigten teilen.


Kinder brauchen besonderen Schutz.
In der Kindertagesstätte achten wir die deutschen Rechte von Kindern auf Bildung, Erziehung, Betreuung und Partizipation genauso, wie die internationalen in der UNO-Kinderrechtsrechtskonvention. Wir räumen Kindern altersangemessen ein hohes Maß an Mitsprache, Mitwirkung und Mitbestimmung sowie Selbstbestimmung ein, dafür haben wir ein besonderes „Partizipationskonzept“ erarbeitet. Jeder kindlichen Beschwerde gehen wir unverzüglich nach. Zum Schutz des Kindeswohls hat unser Träger eine Vereinbarung getroffen.


Wir sind dankbar für jedes Geschenk, das uns anvertraut wird!